Italienische Minestrone – vegan und biologisch-lecker

Heute gebe ich euch eine kurze Anleitung, für eine herrliche italienische Minestrone. Sie ist super gesund, vegan und hat einen schönen Schärfekick, durch frische Chili. Jedes Essen wird besser durch Chili 😀

Diese Suppe ist für alle, denen es nach Vitaminen dürstet, sie ist großartig im Geschmack und sehr gesund durch die kurze Garzeit, ein häufiger Vorteil von veganen Rezepten.

Ihr braucht:
1 Zucchini, 1-2 cm große Würfel
2 Moorrüben, aus dem Moor, oder andere Möhren, z. B. gelbe, violette, geschält, in Scheiben
4 Tomaten, halbiert, Strunk entfernt, gewürfelt
1 Paprika, Farbe nach Wahl, entkernt und gewürfelt
1 rote Chili, entkernt, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
150 g TK Brechohnen, oder frische geputzte grüne Bohnen, auch Erbsen oder Zuckerschoten sind lecker

Salz
Olivenöl
getrockneter Oregano

Als weiteren Geschmacksgeber verwende ich am liebsten das grob geschnittene Blattgrün vom Knollensellerie. Ihr könnt aber auch 1 Stange Staudensellerie in feine Würfel schneiden und kurz mitgaren. Alle Teile vom Sellerie lassen sich wunderbar fertig geschnitten einfrieren, so hat man immer die passende Würze für Suppen und Saucen.

Keine Brühe!
Bitte verwendet keine fertige gekörnte Brühe, auch keinen fertigen Fond, denn wenn ihr dauerhaft damit kocht, schmeckt irgendwann alles gleich. Brühe hat einen viel zu starken Grundgeschmack, oftmals durch die Zugabe von Maltodextrin als Trägersubstanz, angereichert mit Glutamaten oder auch Hefeextrakt genannt. Diese Zutaten haben einen direkten Draht zu eurem Gehirn und beeinflussen euer Essverhalten negativ.

Ich habe vor Jahren angefangen Brühe wegzulassen, auch ich habe sie früher verwendet, ich habe es so antrainiert bekommen, von wirklich jedem, dem ich beim Kochen zugesehen habe. Letztlich schmeckte jedes Essen, in jeder Familie gleich, alle haben diese künstliche „Würze“, die sich bei mir gleich körperlich bemerkbar macht. Wenn ihr wunderbares frisches Gemüse der Saison kauft, habt ihr überhaupt keinen Grund ein fertiges Brühepulver zu nehmen. Ihr entwöhnt euch ein paar Monate und bekommt dafür eure eigentlich sehr fähigen Geschmacksnerven zurück. Letztlich reicht für eine Brühe nur Gemüse und Salz, vielleicht wie in dieser Minestrone etwas traditionell fermentierte Sojasauce von Arche.

Für die Minestrone erhitzt ihr einen großen Topf, gebt gute 3 EL Olivenöl hinein und schwitzt die Zwiebel an. Dann folgen Knoblauch und Chili, den Knoblauch nicht bräunen.

Jetzt die Möhren andünsten und nach und nach die Zucchiniwürfel, Paprikawürfel und die klein geschnittenen Tomaten zugeben. Mit Wasser auffüllen, soviel wie ihr Suppe davon bekommen möchtet, ich mag etwas mehr Brühe. Tipp: Wer jetzt gleich genug Wasser nimmt,bekommt eine geschmackvollere Brühe, als wenn erst später mit Wasser aufgefüllt wird.

Gewürzt wird mit Salz, Oregano und einem kleinen Schuss Tamari Sojasauce oder salzarme Sojasauce, das reicht völlig aus.

8-10 Minuten köcheln lassen, je nach dem wie dick die Möhren geschnitten sind, sie sind gut geeignet für eine Garprobe, weil sie am festesten sind.

Nach etwa 10 Minuten Garzeit kommt nun das Selleriegrün und die Bohnen dazu. Beides kurz mit köcheln und schon ist die Minestrone fertig.

Wer mag kann ein paar Suppennudeln separat kochen, aber ich wollte eine reine Gemüsesuppe essen. Die Minestrone eignet sich für den Sommer und frühen Herbst, wo die Ernte eingefahren wird, als Vorsuppe oder mit Nudeln als Hauptgericht. Klein geschnittene Sojawürstchen sind sicher auch gut darin.

Streut etwas frisch geschnittenen Schnittlauch darüber und legt einen Stengel Petersilie dazu.

Probiert auch frisch gebackene Ciabatta dazu 🙂

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